• Deutsch
  • English
  • Aktuelles

    Schiebetüren mit ISOLETTE-Jalousienisolierglas


    Sauberer Übergang: Energiekette hinter Alublende

    Düsseldorf, 14. September 2017 - Das ISOLETTE-Jalousienisolierglas benötigt für die Selbstreferenzierung des Systems eine permanente Stromversorgung.

    Bei Dreh-Kipp-Elementen ist dies ohne Weiteres über Kabelspiralübergänge auf der Scharnierseite lösbar.

    Problematisch wird es bei Schiebetüren. Bisher hat man den Anschluss gerne über sogenannte Federkontaktplatten gelöst. Die Feder sollte dabei die thermischen Veränderungen des Rahmens im Sommer und Winter ausgleichen. Da die Kabelführung 4-polig erfolgt, wurden für jede Schiebetür 2 Kontaktplatten benötigt.

    Sobald allerdings die Tür geöffnet wird, ist der Strom weg und der Behang kann nicht gefahren werden. Beim Schließen findet die Stromaufnahme wieder statt. Gleichzeitig fährt der Behang zwecks Selbstreferenzierung jedes Mal automatisch in die obere Endlage, was mit unter für den Nutzer lästig sein kann. Zwar kann man den Referenzlauf ausprogrammieren, dies geht jedoch zu Lasten der Genauigkeit und der Lebensdauer des Systems.

    Bei Schiebetüranlagen empfehlen wir daher den Einsatz einer Energiekette (Kabelschleppkette). Über die flexiblen Kettenglieder kann das Anschlusskabel mühelos und dauerhaft mitgeführt werden ohne dass eine Stromunterbrechung stattfindet.

    Idealerweise wird die Energiekette oberhalb des Flügels hinter einer in Rahmenmaterial und -farbe gefertigten schmalen Verblendung geführt. Die Länge der Energiekette richtet sich nach Schiebetürbreite und Kabelaustrittspunkt aus dem Rahmen.

    Die Energiekette gewährt somit der Jalousie im Schiebetürflügel die uneingeschränkte Funktion.